Sven Kaffee-Tee-Gewürze-Welt

Informationen über Kaffee, Tee und Gewuerze aus aller Welt.

Tee aus aller Welt

Liebe Teegenießer,

Um den Tee ranken sich viele Geschichten, Legenden und Sagen. Kaiser Shen Nung, der bekannte Vater der Heilkräuter spielt dabei eine große Rolle.
Auch heute noch. Früher gab es Teemeister die aus dem Tee zubereiten, eine richtige Zeremonie machten. Wer einmal eine solche Teezeremonie erlebt hat, wird sich daran ein Leben lang erinnern. Es hat etwas von Anmut, Geschichte so wie etwas geheimnisvolles an sich. Etwas was wir uns Europäer uns und schon gar in unserer heutigen Zeit gar nicht vorstellen können. Genauso wenig ist vorstellbar, das das kostbare Getränk nur dem Kaiserhof vorbehalten war. Doch allmählich mit dem Lauf der Geschichte wurde allen der Schichten der Zugang zum Teegenuß offenbart. Dadurch das zur damaligen Zeit immer mehr den Genusses dieses Getränks entdeckten, fanden auch Töpfer und Porzellanmanufakturen ihren Platz. Es wurde eine Vielfalt von Teekannen und Schalen in verschiedenen Formen hergestellt.

Durch die Entdeckungsreisen der Europäer in die verschiedensten und entlegensten Orte der Welt, so dauerte es nicht lange das sich dieses köstliche Getränk immer mehr verbreiten konnte. Inzwichen gibt es unzählige Sorten von Tee, so das es nie langweilig wird immer wieder Tee zu probieren.

Sei es Schwarzen Tee, Grüntee, Rotbusch oder aromatisierten Tee. Selbstverständlich darf man nicht die köstlichen Früchteemischungen vergessen. Jedoch sollte man einiges beachten. Denn hier gilt genauso wie beim Kaffee - Tee ist nicht gleich Tee. Die verschiedenen Arten mögen auch unterschiedliche Zubereitungen.

Assam Tee

Das Assamgebiet ist fast so groß wie Deutschland. Die Bevölkerungsdichte liegt hier jedoch bei ungefähr nur 20 Millionen Menschen.

Das Land besteht zum größten Teil aus dem breiten Teil des Brahmaputra mit Hügeln am Randgebiet. Dieser Tee eignet sich wegen seines kräftigen und vollen Aromas hervorragend als Morgentee. Seine dunkle kräftige Tasse und der Duft nach Honig ladden immer wieder zum Geniessen ein. Wenn man es genau nehmen würde, ist Assam die größte zusammenhängende Anbauregion der Welt. Mit der Kultivierung der ersten Teegärten fingen englische Handelsgesellschaften 1832 bzw. 1833 an. Tropisches Klima ist der Beste Garant für das optimale Wachstum des Assams. Während für manche Tees der First Flush, also die erste Pflückung maßgeblich ist, so ist hier die zweite, also der Second Flush maßgebend. Die Tasse ist meist sehr dunkel und kräftig, voll-würzig, und meistens von malzartigem Charakter.

Ceylon

1803 übernahmen die Engländer Sri Lanka, dies war der Name der damaligen Insel. zu dieser Zeit dominierte noch der Kaffeeanbau. Dieser wurde jedoch nachhaltig durch den Kaffeerostpilz zerstört. Die Teebauern, die auch Pflanzer genannt werden, sahen sich gezwungen, nach einem Ersatz um zusehen. Das Zauberwort hieß Chinarinde. Was man heute auch noch in Kräutertees oder selbst hergestellten Salben finden kann. Der Schotte James Taylor hatte schon früh erkannt, das man mit Teepflanzen etwas machen konnte.

Und heute ist Ceylon - (Umbennung der Insel 1972) eines der mit wichtigsten Ländern geworden, was Teeanbau und Ausfuhr betrifft.

Nur China und Indien liegen noch davor. Durch das perfekte Klima und die Monsunwinde die dort herrschen, erlangen diese Tees eine intensive Farbe und einen kräftigen Geschmack, was durchaus gefragt ist. Die wichtigsten Anbaugebiete liegen im zentralen Hochland und sind Uva im Osten, sowie das Dimbula im Westen und das Nuwara Eliya.

Weißer Tee!

 

Inzwischen findet er immer mehr Aufmerksamkeit. Bei den Teekennern ist er heiß begehrt. Durch seine schonende Verarbeitung ist er auch interessant für die Wissenschaft. Die Blätter welken in einem natürlichen Prozess in der Sonne oder nur bei kleiner Hitze. Die klassischen Teeanbaugebiete dafür sind die Provinzen Zheijang und Fuijan. Auch der gelbe Tee findet immer mehr Anhänger, durch seinen aromatischen und blumigen Geschmack.

Die unterschiedlichen Geschmacksnuancen bei weißem und gelben Tee, können variieren von blumig, fruchtig, lieblich und ein ganz zarten Bitterkeit.

Jeder empfindet diesen Geschmack natürlich anders .Aber einig sind sich am Schluß doch alle, wer diesen Tee einmal probiert hat, ist ihm verfallen.

Wie heißt es doch so schön - Achtung Suchtgefahr nicht ausgeschlossen. Jedoch sei der berühmte Gunpowder nicht vergessen, der auch in diesen Provinzen wächst und ebenfalls seine Liebhaber hat. China, ein Land der Vielfältigkeiten, ebenfalls Heimat des Grüntees, der ebenfalls jede Menge Verehrer besitzt. Da Grüntee die Eigenschaft besitzt, mehrmals aufgegossen werden zu können, sagte jemand einmal dieser Tee ist für sparsame Leute geeignet.

Aber sind wir doch mal ehrlich, er wird gerne getrunken, wegen seiner hervorragenden Bekömmlichkeit und seines außergewöhnlichen Flavors.

Grüner Tee

 
Viele fragen sich, was ist grüner Tee!. Früher war in Europa auschließlich Schwarztee der, der am meisten konsumiert wurde.

Grüntee hatte nur wenige Liebhaber.Jedoch mit den Jahren änderte sich dies, weil verschiedene Berichte, sowie Veröffentlichungen über die gesundheitliche Wirkung des grünen Tees die Neugierde weckte. Seit ca. 15 oder 16 Jahren erfreut sich Grüntee stetig steigender Beliebtheit.

Grüntee lässt sich aus jedem Teeblatt herstellen, wobei die Tradition eine wichtige Rolle spielt, denn es gibt bestimmte Teesorten die hervorragende Qualität liefern.

In China werden die Teeblätter in eisernen Pfannen kurz erhitzt und anschließend weiter verarbeitet. In jedem Land ist die Vearbeitung unterschiedlich.

Die Japaner benutzen Wasserdampf, um die Fermentation zu verhindern. Die Blätter werden danach, bei besonders wertvollen Sorten in mühevoller Handarbeit gerollt. Das besondere an Grüntee ist, er besitzt große Mengen an Mangnesium, Calcium und noch einiges mehr.

Warum also nicht einmal öfter einen Grüntee trinken?

Jasmintee


Die im Mondschein gepflückten, frischen Jasminblüten, werden mit dem Grünen Tee vermischt geben dann Ihre Düfte- und Geschmack an den noch warmen Tee ab.

Später werden die wertvollen Blüten herausgesammelt, einige verbleiben zur Zierde.Die Tasse färbt hellorange und verzaubert durch ihr zartes Flavor.